Protokoll vom 05.02.2020

 

Protokoll zur nicht öffentlichen Gemeinderatssitzung am 05.02.2020 um 19 Uhr in St. Bonifatius

 

Im Vorfeld der Sitzung wurde um 18:00 Uhr die Möglichkeit geschaffen, die Räume des Ev. Gemeindezentrum Alte Bahnhofstr.28-30 und die Ev. Christuskirche zu besichtigen.

 

Teilnehmer:   

Barbara Bielke, Pastor Michael Kemper, Stephan Krause, Cornelia Mielke,

Julian Peter, Werner Priesberg, Gerd Puzicha, Elisabeth Rudersdorf, Sandra Sauret, Christine Schlüter, Andreas Schön, Aleksandra Weinzettel, Martin Wiedemann,

Abwesende:

Magdalena Götz

Leitung:

Martin Wiedemann

Protokoll:

Sandra Sauret

 

Top 1: Begrüßung

Martin Wiedemann begrüßte alle Anwesenden des gemeinsamen Gemeinderates zur nicht öffentlichen Gemeinderatsitzung.

  

Top 2: Geistliches Wort

Michael Kemper hielt das geistliche Wort. In der nächsten Sitzung hält Andreas Schön das geistliche Wort.

 

Top 3: Feststellung der Beschlussfähigkeit

Die Beschlussfähigkeit des Gemeinderates wurde durch Martin Wiedemann festgestellt.

 

Top 4: Bericht aus dem KV

Michael Kemper berichtete vom Personalausschuss, dass ein Jugendbeauftragter/-in gesucht wird, dieser soll für 2 Pfarreien mit je ½ Stelle eingesetzt werden. Herr Gelissen wird als Chorleiter zum Ende des Jahres 2020 endgültig zurücktreten, um seinen verdienten Ruhestand zu genießen.

 

Top 5: Bericht aus dem PGR

Stephan Krause berichtete, dass es im Pfarrgemeinderat (PGR) den Schwerpunkt Pressearbeit besprochen wurde. Die nächste Pfarrgemeinderatsitzung ist am 13.02.2020. Da wird die formale Entscheidung über das „Triduum“ der zusammenarbeitenden Gemeinden entschieden.

 

Top 6: Genehmigung der Protokolle der Gemeinderatsitzung vom 18.12.2019 und vom 30.012020

Die Protokolle vom 18.12.2019 und 30.01.2020 wurden einstimmig genehmigt.

 

Top 7: Wahlen

  1. Vorsitzende/r Gemeinderates leider gab es keinen Freiwilligen, der sich zur Wahl gestellt hat. Es wird die Wahl des Vorsitzende/r in die nächste Sitzung mitgenommen.
  2. Stellvertreter Bonifatius wurde Andras Schön zur Wahl vorgeschlagen und wurde einstimmig mit einer Enthaltung gewählt. Andreas Schön hat die Wahl angenommen.
  3. Schriftführerin wurde Sandra Sauret zur Wahl vorgeschlagen und wurde einstimmig mit einer Einhaltung des gewählt. Sandra Sauret hat die Wahl angenommen.

 

Top 8: Pfarrei-Entwicklungs-Prozess Langendreer Entscheidung

a. zur Standortfrage

Michael Kemper erklärte nochmal die zwei Standortmöglichkeiten zu einem Vollstandort St. Bonifatius oder einen gemeinsamen ökumenischen Standort (Christuskirche mit Gemeindehaus) und deutlichen verkleinerten Marienkirche. Dazu stellte Michael Kemper den Antrag zur Prüfung zur Votums Änderung vor. Es folgte eine anregende Diskussionsrunde. – nicht weiterverfolgt werden: ein Neubau, St. Marien und St. Lutgerus

 

b. weitere Vorgehensweise im Blick auf die Pfarreigremien-KV-PGR

Michael Kemper erläuterte den Antrag zur Prüfung zur Votums Änderung, danach gab es eine Diskussionsrunde über den Antrag. Es kam zu einer Abstimmung durch den gemeinsamen Gemeinderat, es wurde wie folgt abgestimmt:  

7 Stimmen mit Ja, 0 Stimmen mit Nein und 6 Enthaltungen.

Michael Kemper wird den Antrag zur Prüfung auf Votums Änderung an die Steuergruppe, Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand versenden. So wird der Antrag bei der nächsten PGR- Sitzung am 13.02. mit auf der Tagesordnung sein.

 

„Die Delegierten des gemeinsamen Gemeinderates müssen den Wunsch des gemeinsamen

Gemeinderates im PGR vertreten und nicht ihren persönlichen Wunsch.“

Auf Wunsch von Aleksandra Weinzettel, wegen des Antrages zur Prüfung zur Votums Änderung, gab es eine Abstimmung, es wurde wie folgt abgestimmt:  9 Stimmen mit Ja, 2 Stimmen mit Nein und 2 Enthaltungen

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Top 9: Ostergottesdienst -Werne- Langendreer

Stand der Beratungen zum Triduum

Es liegt keine formale Entscheidung vom Pfarrgemeinderat vor, da dieser erst am 13.02.2020 tagt. Wird es mit in die nächste Sitzung am 19.03.2020 in Sankt Marien vom gemeinsamen Gemeinderat genommen.

 

Das Protokoll der Sitzung vom 05.02.2020 soll in den Gemeinden veröffentlicht werden.

Martin Wiedemann beendet die Sitzung um 21.20 Uhr und dankte allen Anwesenden für die konstruktive Mitarbeit.

Die nächste öffentliche Gemeinderatsitzung findet am 19. März 2020 um 19 Uhr in Sankt Marien statt.

 

Bochum,12.02.2020

Sandra Sauret

 

 

 

Relaunch Pfarreimagazin „mittendrin“- Stand: Februar 2020 (UPDATE)

 

Vorschlag des Sachausschusses Öffentlichkeit des Pfarrgemeinderates:  (unter Einbeziehung der Ergebnisse von zwei „mittendrin“-Klausurtreffen)

Variante 1 (favorisierte Variante):

Das Pfarreimagazin „mittendrin“ wird zukünftig halbjährlich  im Magazinformat (A4) erscheinen. Beispiel: „kathja 2020“  (Hrsg.: Kath. Stadtkirche Bochum & Wattenscheid)

Variante 2:

Das Pfarreimagazin „mittendrin“ wird zukünftig halbjährlich im Format Tabloid (A4 beschnitten)  erscheinen. Beispiel „VINZ“ (Hrsg.: Ev. Kirchengemeinde Harpen)

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Die Verteilung des Pfarreimagazins „mittendrin“ erfolgt wie folgt:

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Variante 1:

Das Pfarreimagazin „mittendrin“ wird zukünftig vollständig verteilt durch Honorarkräfte

(z.B. Schüler*innen, Student*innen, Verbandler*innen, Messdiener*innen) - auf Mindestlohnbasis.

Verteilquote: 100 % aller Pfarreihaushalte

Kosten: Druck 24 Seiten (A4, 18.000 Exemplare): ca. 6.000 EUR, Layout 1.400,- EUR,   plus Verteilungskosten ca. 300,- EUR pro Gemeinde (für 6 Gemeinden: 1.800,- EUR)

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Variante 2 (favorisierte Variante):

Das Pfarreimagazin „mittendrin“ wird zukünftig nur noch ausgelegt und nicht mehr verteilt

Dafür werden alle Kirchen, Jugend- und Gemeindeheime, Kindergärten, Altenheime etc. im  Pfarreigebiet sowie öffentliche Veranstaltungen und Orte (Bürgerbüros, Arztpraxen) verwendet.

Verteilquote: die 10-20 Prozent regelmäßige Gottesdienst – Besucher*innen und darüber hinaus die Öffentlichkeit. Ergänzend könnten Postkarten an die Pfarreihaushalte ehrenamtlich verteilt werden.  Kosten: Druck 24 Seiten A4: 1.916,45 EUR bei einer auf 1/3 reduzierten Auflage von 6.000 Stück  sowie Layoutkosten: 1.400,- EUR (Druck 18.000 Postkarten A6: 250,- EUR / DIN lang 390,- EUR)

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Variante 3 (Nullvariante)

Das Pfarreimagazin „mittendrin“ wird wie bisher an alle Haushalte verteilt über ehrenamtliche  Helfer*innen. Dort wo keine Helfer*innen mehr zur Verfügung stehen, entfällt die Verteilung. 

Verteilquote: ca. 70-80 Prozent der Pfarreihaushalte konnten zuletzt abgedeckt werden Kosten: Druck 24 Seiten (A4, 15.000 Exemplare): ca. 5.000,- EUR und Layoutkosten: 1.400,- EUR

Begründung:

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Die Grundlage für das Pfarreimagazin „mittendrin“ ist der Pastoralplan unserer Pfarrei Liebfrauen. Zudem greift die „mittendrin“ den Punkt „5.3 Wir hören und verkünden die Frohe Botschaft“ des Votums zum Pfarreientwicklungskonzept (PEP) unserer Pfarrei Liebfrauen auf und setzt den „Verkündigungsauftrag“ der Kirche konkret um. 

Vorteile der Formatumstellung: Die Umstellung auf das A4- oder Tabloid-Format erhöht einerseits die Lesbarkeit und ist andererseits leichter (und sauberer) in der Verteilung. Zudem wird es nicht wie das bisherige Zeitungsformat als „Werbung“ eingestuft und ist für Werbekunden trotzdem attraktiv.

f.d.R. Christian Schnaubelt                                                                                           Stand: 05.02.2020

(Vorsitzender Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit)                                          Update: 07.02.2020

Anhang:

 

Der Pastoralplan unserer Pfarrei Liebfrauen beschreibt das Ziel für das Pfarreimagazin „mittendrin“  wie folgt: 

„Neben der neuen Pfarreihomepage soll vor allem das Pfarreimagazin „mittendrin“ als „gedrucktes Aushängeschild“ fungieren. Neben den „Kirchenaktiven“ (ca. 10 %) sollen zukünftig verstärkt die Zielgruppen der „Kirchennahen“ (ca. 30 %), der „nicht aktiven“ Mitglieder (ca. 60 %)* sowie die „außerkirchliche Öffentlichkeit“ angesprochen werden. Die Chance der „mittendrin“ liegt darin, dass durch die Verteilung in jeden kath. Haushalt der Pfarrei auch die „nicht aktiven“ Gläubigen und ein nicht unerheblichen Teil von nichtkatholischen Familienmitgliedern erreicht wird.

Es ist davon auszugehen, dass die 25.000 Exemplare pro Ausgabe mehr als eine Person pro Haushalt erreichen und damit einen wichtigen Beitrag zur „missionarischen Kirche“ liefert. 

Die „mittendrin“ (und die Pfarrei- und Gemeindehomepages) fungieren bei den „nicht aktiven Gläubigen“ oft als einziges „Verbindungsglied“ zur Gemeinde und zur Pfarrei (ggf. sogar zur Kirche). Der „Trendmonitor Religiöse Kommunikation 2010“ bestätigt diese Aussagen. Neben der Darstellung der Gemeinden und Pfarrei sollen Schwerpunktthemen und Berichte aus Stadtkirche und Bistum auch den „Blick über den Kirchturm“ ermöglichen.

Durch einen verstärkten Einsatz in der Öffentlichkeit (z.B. durch Auslage in Stadtteilen und bei Veranstaltungen) soll verstärkt das (soziale) Engagement der Gemeinden und Pfarrei präsentiert werden.“

 

 

Das Votum zum Pfarreientwicklungsprozess (PEP) unserer Pfarrei Liebfrauen führt zum Thema Kommunikation aus:

„Die Gestaltung der Kommunikation und der Transport von Informationen ist ein wesentliches Element, um das Leben in Pfarrei und Gemeinden zu gestalten. Schon heute haben wir eine Vielfalt von Wegen, um die Menschen gut zu informieren.

Hierzu zählen die wöchentlich erscheinenden Pfarr- und Gemeindenachrichten (Auflage 1720), das viermal jährlich erscheinende Pfarrmagazin „mittendrin“, das in die Haushalte unserer Pfarrei verteilt wird (Auflage: 18.000-23.500). Desweiter gibt es Plakate und Flyer in vielfältiger Form sowie Berichte in der Tagespresse und vereinzelt Berichte im lokalen Radio. Zudem werden viele Informationen „von der Kanzel“ verkündet.

Aber die Kommunikationswege in der Gesellschaft verändern sich rapide durch die neuen digitalen Medien. Besonders für junge Menschen ist dies eine beliebte Form der Kommunikation. Die Pfarrei hat mit ihrer Homepage www.pfarrei-liebfrauen.de ein zentrales Informationssystem für Nachrichten aus Pfarrei und Gemeinden und viele Gruppen nutzten die sozialen Netzwerke über Facebook,

WhatsApp & Co. Hier steckt die Pfarrei aber selber noch in den Kinderschuhen und muss die digitalen

Medien besser nutzen, um zu informieren oder kirchliche Aktivitäten zu koordinieren.“